Gespräch / Austausch
Berlin, Deutschland
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Sprechen mit Niklas Maak

Wir sprechen mit dem Architekturtheoretiker Niklas Maak wir über die Zukunft des Bauens und die Aufgabe von ArchitektInnen in einer sich erhitzenden Welt. Wie können ArchitektInnen heute auf die Klimakrise reagieren und was muss die Architektur der Zukunft leisten?

Im Zuge der European Action Week möchten wir mit dem Architekturtheoretiker Niklas Maak über die Zukunft des Bauens und die Aufgabe von Architekt*innen in einer sich erhitzenden Welt sprechen. Die vergangen Wochen haben erneut gezeigt, wie sich die Klimakrise auf unsere gebaute Umwelt auswirkt: Temperaturen von über 40 Grad in weiten Teilen Europas, verheerende Waldbrände und über 30.000 Hitzetote in den letzten 10 Jahren in Deutschland.

Historisch war Architektur immer auch eine Antwort auf ihre klimatischen Bedingungen. Die vormoderne Stadt - vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert - war eng, dunkel und schattig. Die engen Gassen spendeten Kühle, wurden aber auch zum Nährboden für Krankheiten. Im Zuge der Moderne traten “Die Architekten (…) als Ärzte in die Stadt, hängten den Häusern weiße Kittel um, schnitten alles wuchernde weg und ließen durch große Fenster die Sonne hinein. Nur leider zu viel.” schreibt Niklas Maak in dem Artikel “Wohnen in heißen Städten: Ist diese Mutation zum Höhlenmenschen unvermeidlich” (FAZ, 31.05.2026)

Vor diesem Hintergrund möchten wir diskutieren: Wie können Architekt*innen heute auf die Klimakrise reagieren? Ist der Weg zurück in die Höhle unvermeidlich? Oder gibt es andere Ausdrucksweisen für eine neue Architektur des “Schattens”.

Wir freuen uns sehr auf eine offene Diskussion!

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