bau:KULTUR! by hubitat.life
HUB:itat ist eine Initiative an der Schnittstelle von ästhetischer, kultureller und baukultureller Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Sie orientiert sich am Lebensraumbegriff und an den Sustainable Development Goals und verbindet Fragen der Baukultur mit Bildungsarbeit und Beziehungskultur.
Im Zentrum steht die Frage: Wie begegnen wir einander? Wie gestalten wir unser Zusammenleben und wie können wir zukunftsfähige Lebensräume gestalten? Insbesondere junge Menschen erhalten die Möglichkeit, ihre Perspektiven, Bedürfnisse und Ideen aktiv einzubringen und ihre Lebenswelt mitzugestalten.
Die Arbeit von HUB:itat verbindet partizipative Prozesse mit künstlerischem und praktischem Gestalten. Junge Menschen werden in ihrer individuellen Entwicklung und bei der Entfaltung ihrer Potenziale unterstützt und erfahren, dass ihre Ideen und ihr Handeln Wirkung entfalten können. Dabei werden Selbstwirksamkeit, Gestaltungskompetenz, Problemlösungsfähigkeit und Beteiligung gefördert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Begleitung partizipativer Bau- und Gestaltungsprojekte mit Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören die fachpraktische Anleitung junger Menschen ebenso wie die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Bau- und Gestaltungsideen.
Der fachliche Hintergrund von HUB verbindet Kunst, Strohballenbau und Lehmbau mit Kreativitätspädagogik. Dieses interdisziplinäre Wissen ermöglicht einen praxisnahen Zugang, der Kunst und Handwerk, individuelle Ausdrucksmöglichkeiten und gemeinschaftliches Handeln miteinander verbindet. Ökologische und kreislauffähige Bauweisen werden dabei nicht nur vermittelt, sondern auch unmittelbar erfahrbar gemacht.
Die Formate reichen von Workshops und Projekttagen bis hin zur längerfristigen Begleitung partizipativer Projekte. Sie schaffen Räume, in denen Kinder und Jugendliche eigene Positionen entwickeln, gemeinsam Entscheidungen treffen, experimentieren und Ideen praktisch umsetzen können.
HUB:itat möchte damit zu einer lebendigen Beziehungs-, Beteiligungs- und Gestaltungskultur beitragen – und junge Menschen darin stärken, ihre Lebensräume heute und in Zukunft aktiv mitzugestalten.